Vergleichen wir einmal das Titelbild Ihrer Fanpage mit dem Stand auf einem sehr beliebten Marktplatz. Die Statuten dieses Marktes sehen jedoch vor, dass Sie auf Ihr Angebot weder durch “Marktschreien“ (aktivierende Text- oder Grafikelemente), noch durch “Hinweisschilder” (Preis oder Rabattaktionen) aufmerksam machen dürfen. Die einzige Werbemöglichkeit besteht in der Anzeigenschaltungen der örtlichen ”Marktzeitung” (Facebookanzeigen).

So verhielt es sich bis vor kurzem mit den Werbe- und Gestaltungsmöglichkeiten auf Ihrem Facebook-Titelbild. Diese Einschränkung wurde jetzt zum Teil gelockert – was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie hier:

Die Änderungen in den Facebook-Richtlinien betreffen ausschließlich die Profil- und Titelbilder von (gewerblichen) Fanpages – bei privaten Profilen besteht das Verbot weiterhin.

Die bisherigen Einschränkungen wie z.B. Nennung von Preisen, Rabattaktionen, Darstellung von Kontaktinformationen oder die Einbindung von aktivierenden Text- oder Grafikelementen (z.B. klicken Sie hier, liken Sie jetzt, etc.), entfallen. Jedoch müssen Sie die 20-Prozent-Regel einhalten!

Die 20-Prozent-Regel besagt nichts anderes, als dass der integrierte Text nicht mehr als 20-Prozent im Verhältnis zum gesamten Titelbild ausmachen darf. Da Facebook aber gerade an einem hauseigenen Tool arbeitet, das Sie bei der Skalierung des Text-/Bildverhältnisses unterstützen soll, wird es eine Schonfrist geben. Diese bewahrt Sie vor Sanktionen, falls Sie versehentlich gegen die Vorgabe verstoßen.

Unser Fazit: Das Einbinden von Aufforderungselementen und Vorteilsangeboten ist in jedem gewerblichen Onlineauftritt eine Pflichtmaßnahme, um Interessenten in Kunden zu verwandeln – machen Sie daher von den neuen Möglichkeiten Gebrauch – denn “Klappern gehört zum Handwerk!”